An Apple a day keeps the Android away!

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Nachdem ich ja schon abnahmebedingend unheimlich viele Äpfel im Vergleich zu meinem Vorleben förmlich inhaliere (geschält, geschnitten, gebraten, geschmort, gekocht und gejoghurtet), musste das paradiesische Sündenobst nun in letzter Konsequenz auch in elektronischer Form in mein Leben Einzug halten. So leset denn hier meinen ersten Blogbeitrag, verbrochen am nagelneuen Augentupfer. Einen Eierbecher hatte ich übrigens nie.

Diese endorphinversprühende Neuanschaffung agiert übrigens absolut WW-konform: Sie lässt einen nicht los. Man kommt schlichtweg gar nicht mehr zum Essen. Und wenn, dann kann man es gleich in der WW-App anprangern. Heute morgen habe ich aber mal Pause gemacht. Ich wollte ehrgeizzerfressen versuchen, joggenderweise die zehn Kilometer zu schaffen. Kläglich gescheitert. Nach fünf gingen Puste und Muskelkraft in einträchtiger Solidarität gleichzeitig stiften. Wahrscheinlich war ich noch erschöpft vom anstrengenden Autorennen, in dem ich es an einem Abend vom Anfänger bis zum Vollprofi gebracht habe. Natürlich nur virtuell. Ist ja klar. Aber wo war ich noch gleich? Ach ja, bei meinem Langstreckenversuch. Zu meiner Ehrenrettung sei noch erwähnt, dass ich die Strecke trotzdem vollendet habe. Die zweite Hälfte brachte ich zügig gehend (allgäuerisch: laufend) hinter mich.

Danach halfen dann eine (fast) kalte Dusche, eine Flasche Wasser und ein Berg Nudeln (bis ich „satt“ war, ähem) mit Meeresfrüchten in Tomatensauce, mich wieder internetfein zu machen. Und schwupps – da bin ich auch schon. Morgen treffe ich dann wieder meine Freundin, die Waage. Schade, dass ich sie nicht mit dem Traumgewicht konfrontieren kann, das meine Heimwaage direkt nach den zehn Kilometern gezeigt hatte. Das wäre einfach zu schön. Es muss aber trotzdem fluppen, denn der Druck erhöht sich. Ich muss nun definitiv bis Anfang September mein Ziel erreichen. Warum? Das verrate ich Euch dann voraussichtlich beim nächsten Mal.