Ich bin ein Uhu!

Uhu

Schaut Euch das an. Seit 15 Jahren frage ich mich, ob meine digitale Waage bei Zweistelligkeit eigentlich eine Null oder ein Leerzeichen vorwegsetzt. Hier ist die Lösung: Ein Leerzeichen.

Denn, jawohl, ich fühle schon, wie meine Augen sich langsam ins Goldgelbe verfärben. Mein Federohren hören Euch und uuch munu Spruche vurundurt such schun. Schuhuu. Aber im Interesse der Lesbarkeit dieses Beitrages reiße ich mich zusammen und artikuliere fein säuberlich die Worte:

Ich bin ein Uhu* !

* lat.: Bubo Bubo, zur Gattung der Eulen (Strigiformes) und zur Familie der Standvögel gehörend.

Aber genug der Biologie. Erst einmal streue ich ein wenig, aber nur ein ganz klein wenig, Asche auf mein Haupt, denn das oben warm leuchtende Wiegeergebnis kam unter etwas unfairen Umständen zustande: Erstens war ich splitterfasernetto und zweitens kam ich gerade von einem 3000-Meter-Lauf. Drittens bin ich hungrig. Aber hey, das ist mir doch alles sowas von egal, denn was zählt ist, dass ich seit 1997 das erste Mal nur zwei Ziffern unter meinen ungepflegten (und dafür entschuldige ich mich bei meinen Lesern) Zehen sehe.

Hätte ich eine mechanische Waage mit rotem Zeiger, klebte ich letzteren nun am Glase fest. Und womit, außer mit Recht? Richtig, mit Uhu. Gnihihi. So ist dieser Wert jedoch noch sehr vergänglich, aber ich werde ihn so dermaßen anbeten, dass er dann auch bald für immer bei mir bleibt. Ist es möglich, dass sich ein gestandener Mann in eine Zahl verliebt? Psychologen herbei!

Fragt sich abschließend nur noch, wer mich nun nach Athen trägt? Eule mit Weule!

Nachtrag: Hier meine Belohnung:
(Huhn, Tomaten, Äpfel, Bananen, Honig, Curry, BlockHouse Zaubergewürz und etwas Szechuanpfeffer)

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Aufruf zum Kampfe gegen die rote Revolution!

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So. Jetzt wird’s eklig. Zart Besaitete mögen jetzt bitte diesen Artikel verlassen…

Alle weg?

Haaaallooooooo…

Gut, dann kann’s ja losgehen: Ich muss zum Proktologen. Denn Montezumas Rache ist nichts gegen die Streitmacht, die dem alten Aztekenkönig kampfbereit gegenübersteht. Seit ich meinen Selbstversuch Mitte Januar startete, hat sich in meinem Nahrungsverwertungsbetrieb alles geändert. Was vorher leicht und locker vonstatten ging, bedarf heute einer enormen Anstrengung. Ohne einen wirklich an die Grenzen führenden Einsatz meiner Bauchmuskulatur verweigert die Abteilung Peristaltik jede Kooperation. Ja gut, vorm Treffen ist das normal. Da will man ja so leicht wie möglich auf die Waage gehen und übt dementsprechend Druck aus. Aber irgendwann will man doch auch mal wieder friedfertigen Zeiten entgegen sehen.

Bis heute hatte ich mich mit den ungewohnten Gewaltakten abgefunden. Das sei wohl der Preis, den man für eine überaus gesunde Ernährung zahlen müsse, so dachte ich mir und kaufte einen guten Posten Dreilagiges. Doch nun ist es geschehen: Ich bin angegriffen, beschädigt und reparaturbedürftig. Aufrund des Drucks von oben haben sich meine rot-weißen Betriebskörper unter der Führung von Eri Throzyt und Loiko Züht in einer Protestwelle zusammengerottet und planen nun den Ausbruch aus dem System, was nun natürlich unter Einsatz modernster Kampfmittel verhindert werden muss. Und zwar schnell, denn als Schriftführer übe ich ja schließlich eine sitzende Tätigkeit aus, was unter den gegeben Umständen eher unangenehm ist.

Dass mit der Gewichtsabnahme alles leichter wird, kann ich in dieser Hinsicht nicht bestätigen. Da muss ich wohl mit dem Fachmann mal über die Details meiner mikrobiologischen Versorgung sprechen. Denn da kenne ich mich nun wirklich nicht aus. Fünf in Bio. Ich weiß zwar, dass Gemüse und viel Wasser für Erleichterung sorgen und dass Schokolade und Bananen eher obstipativ wirken, aber die guten Trockenpflaumen haben ihr mitreißendes Soll bisher auch noch nicht erfüllt. Gehorcht mir hier eigentlich noch irgendwer???

Aber auch dieses explosive Dilemma wird vorbei gehen. Aufstände kommen und gehen. Eines Morgens werde ich meinen Kumpel Montezuma überzeugt haben, mit mir Seit‘ an Seit‘ zu kämpfen. Bis dahin verstopfe ich mit freundlichen Grüßen…

Und versprochen: beim nächsten Mal geht’s wieder um die schönen Dinge. Nichts für ungut.

Ei ei ei verboten – eine Eiersuche

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Heute war Wiegetag. Resultat: 1,1 kg Abnahme in der letzten Woche. Schön, es geht weiter. Beim heutigen Treffen hatte ich ein einschneidendes Erlebnis, dass den Erfolg aber fast verblassen lässt. Ganz prophylaktisch war das heutige Thema Ostern. Wie entgeht man dem Eierterror? Überall locken die süßen, runden Dinger. Im Supermarkt, an der Tankstelle, bei Freunden, Verwandten und all den freundlichen Gastgebern, die nicht zu diesen beiden Kategorien zählen. Natürlich meine ich nicht die Hühnerkinder, sondern all die schönen Nachbildungen aus Schokolade, Nougat, Marzipan, Fondant und und und…

Die Coachin hatte einen Plan, uns die zuckrigen Gelüste auszutreiben. Sie hielt uns eine Schüssel mit Mini-Leckereiern vor die Nase und ließ uns zugreifen. Naschen! Im Treffen! Unerhört! Schande! Verrat! Verbrennt Sie, irgendwo muss hier doch noch ein Scheiterhaufen rumliegen. Doch dann kam die Kür. Nix einfach die 4,6 Gramm zart-süßen Genusses rein in die Kauleiste und weg. Nein Nein. Erst ausgiebig die „hübsche Verpackung“ anschauen. Dann langsam auspacken. Psssst! Ruhe im Saal! Das Knistern des Aluminiumpapiers wahrnehmen und genießen. Zwischendurch immer wieder innehalten und die Vorfreude auskosten. Dann ein winziges Eckchen abbeißen und langsam im Mund zergehen lassen. Dann die Frage: „Wieviel Schokolade brauchen Sie, um den schönen Geschmack im gesamten Rachenraum zu spüren?“ Upps, dachte ein jeder. Mehr Geschmack geht ja schon jetzt nicht mehr. Und dann kam die Erlösung: „Jetzt dürfen Sie den Rest hinunterschlingen.“ Und liebe Leute, ich habe genau hingeschaut: Fast alle haben ehrfürchtig erstmal noch ein Stückchen abgebissen. Von einem 4,6-Gramm-Mini-Ei! Ich übrigens auch. Zum Schluss die Psychokeule: „Und das Zweite schmeckt auch nicht besser!“

Na, sieh mal einer an. Wie glücklich ein Schoko-Eichen machen kann. Hätt‘ ich rationell-skeptischer Klops nicht gedacht. Eher sowas wie: „Och nee, jetzt bitte keine gruppendynamischen Psychospielchen bitte.“ Aber ich wurde wieder mal überzeugt. Kameraden, kauft Euch ein solches Ei und probiert es aus. Den Rest des Beutels könnt Ihr ja an den Osterhasen verfüttern. Es war übrigens ein rot verpacktes Exemplar eines bekannten Glöckchenhasen produzierenden Unternehmens. Und das war gelindte gesagt lecker!

Ansonsten ging’s auch noch um den Unterschied zwischen Hunger und Appetit. Ich legte meine Methode offen, den Unterschied zu erkennen, was seltsamerweise für großes Gelächter sorgte. Denn wenn ich eine leckere Osterlammkeule sehe oder auch nur rieche, denke ich an einen Haufen langweiligen Hasenfutters – manche zumeist weiblichen Mitstreiter nennen dies auch Salat – und frage mich, ob ich das jetzt auch essen würde. Wenn ja, habe ich Hunger, wenn nein, habe ich den Braten gerochen: Nur Appetit und nichts als schnöde Fresssucht.

Na, dann kann die Auferstehungsparty ja kommen. Ach ja, und wenn ich richtig gezählt habe, wurden Euch mit diesem Text gerade 56 punktefreie Eier geschenkt. Wenn jemand ganz traditionell auf die Suche geht und noch ein unentdecktes Exemplar findet, bekommt er von mir eine dieser süßen Sauereiern geschenkt. Eiliger Bimbam.

Heißer Tipp Nr. 6:

+++ Mit dem Mond sprechen +++

Zu bestimmten Zeiten lohnt es sich, den Mond anzubeten, mit ihm zu sprechen und Freundschaft zu schließen. Denn das ist sicher: Niemand hat so viel Erfahrungen mit Abnehmen wie dieser uralt-vertraute Himmelskörper. Okay, die Mitarbeiter/innen von Telefon-Hotlines können da fast mithalten, und zuhören können sie auch. Aber das ist irgendwie nicht dasselbe.

Liebe Lipide, hier entlang bitte…

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Ich komme gerade mal wieder vom Laufen. Auch wenn ich die sechs Kilometer diesmal nicht lief sondern zügig ging, fand die Waage das gut. Jaja, ich weiß, direkt nach dem Training wiegen, ist der größte Schmarrn, den man machen kann. Aber es tut für eine Minute gut.

Genau so gut, wie die Kommentare, die so langsam aber sicher von Freunden und Kollegen kommen. „Hey, Du hast ja auch einen Kehlkopf!“ oder „Was ist los mit Dir, keinen Arsch in der Hose?“. Niemand mehr, der im Vorbeigehen „Pffffffft!“ machend in meinen Bauch piekst. Ja, langsam fällt wohl auf, dass ich weniger werde. Wenn da nur nicht dieser eine Haken wäre…

Ein Blick in den Spiegel, also in den großen, nicht in den Rasierspiegel, macht die Misere deutlich. All die kleinen süßen Adipozyten verlassen zwar ihre ungemütlich gewordene Heimat, aber sie finden immer nur die Notausgänge. Einige krabbeln am Hals hinaus, viele an Armen und Beinen, manche auch am Allerwertesten. Nur den Hauptausgang meiden die unwirschen Fettzellen wie der Weightwatcher die Butterbrezen: Den Bauch. Loide, hier geht’s raus! Bauchwärts! Muss ich erst Lotsenzellen generieren, die euch händchenhaltend hinaus begleiten?

Ich hab mal gelesen, Bauchspeck geht am leichtesten Weg. Entweder ist das weit gefehlt oder das Verkehrsleitsystem meines Riesenkörpers ist defekt. Die Bauchampel springt nicht auf grün. Oder so.

Ich habe im Arbeitszimmer so eine Kugel, in die man sich reinlegt, um Situps zu machen. Abroller heißen die Dinger glaub‘ ich. Ich sollte das wohl auch mal benutzen. Vielleicht hilft ja die Kugel gegen die Kugel.

Bingo! oder "Peccato*, assolutamente gratis!"

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Als ich heute pünktlich um halb zwölf im Gourmet-Betriebsrestaurant auftauchte, stieg mir aus dem Steinofen ein unwiderstehliches Odeur in die Nase: Pizza con spinacio, gorgonzola e pomodori di Pachino. Na, dachte ich mir frech, dann gibt’s eben heute abend nur noch das berühmte Minzblättchen. Ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beziehungsweise hatte der Wirt die Rechnung ohne mich gemacht, aber dazu später. Ich orderte den Fladen und trug dafür 24 Punkte ein, was vermutlich – ganz gegen meine Gewohnheit – etwas untertrieben war. Was ich dabei vergessen hatte: Ich war mit einer Kollegin abends beim Italiener verabredet. Mist.

Ich raste also drei mal vom vierten Stock, in dem ich arbeite, die Treppe ins Erdgeschoss runter und auch wieder rauf und war stolz wie Oskar, mir selbst einredend, dass das schon wieder eine Sahnenudel rechtfertigt. Also abends ab nach Italien. An dieser Stelle möchte ich einen Restaurantipp abgeben: Das „La Bruschetta“ in Kempten ist wohl die authentischste italienische Taverne jenseits des Stiefels, die ich kenne. Hier ist Lärm, hier ist Leben, hier ist Duft und vor allem ist hier bestes Essen angesagt. Einen schönen Abend muss ich einfach einen schönen Abend sein lassen. Schließlich hatte ich gestern 3000 Meter hinter mich geschwitzt. Also Tris di Pasta, etwas Pizzabrot und ein Viertele Pinot Grigio auftischen, aber pronto! Schuldbewusst, aber zufrieden mümmelte ich das nudelige Dreierlei in mich hinein und fragte mich, ob ich nun in Sodom oder Gomorrha gelandet war. Weder noch, denn dort hat man, wenn ich das Buch der Bücher richtig deute, eher Pech als Glück.

Denn jeden Tag um acht wird im „La Bruschetta“ Tavola-Bingo gespielt. Giovanni der Wirt dreht laut frohlockend eine leuchtend rote, drahtene Lostrommel und zieht eine Kugel. Lauthals verkündet er voll des italienischen Temperaments den Gewinnertisch. Alles, was an diesem Tisch bestellt wurde, muss nicht bezahlt werden. Heute fiel das Los auf Tavola Numero Sei. Moment, sechs? Das habe ich doch heute schon mal irgendwo gelesen. Richtig, auf dem kleinen Aufsteller, der auf unserem Tisch steht. Großes Gejubel, fröhliches Abklatschen. All die Punkte für umsonst. Darauf einen doppelten Espresso. Vor lauter Euphorie schüttete ich versehentlich noch Zucker auf die Crema. Egal. The winner is… „Ich danke dem lieben Gott, meiner Familie und meiner lieben Kollegin, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre!“

Und jetzt sitze ich hier vor meinem Computer und kann mich nicht konzentrieren, weil ich mich fortwährend frage, wieviel ProPoints eigentlich „Tris di Pasta“ hat. Wochenbonus ade! 😉

*Peccato (ital.) = Sünde

Nein, mein Blinddarm ist heil …

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… aber einen Durchbruch gab es heute schon. Denn heute ist der Tag, an dem dieser Blog aus seinem Schattendasein trat. Dank meiner Assistant Coachin, die mich nun fand und meinen Selbstversuch auf ihrem Facebook-Profil veröffentlichte. Dafür bin ich ihr unheimlich dankbar, denn aus durchschnittlich 15 Seitenaufrufen pro Tag wurden allein heute 889. Das ist weit mehr als im gesamten Februar (546).

Aber genug der Zahlenspiele. Es ist schön, dass meine kleinen, nicht immer ganz ernst gemeinten Erfahrungsberichte bei Euch so gut ankommen und ich begrüße begeistert alle neuen Leser. Ich freu‘ mich auf Euch! So kann’s gehen. Gestern abend noch betrübt, dass ich gerade nicht so richtig weniger werde (aber immerhin minus 300 Gramm), und heute dann das. Hinzu kommt noch, dass ich ganz böse war und mich heute abend wieder auf die Waage gestellt habe, was mir ja eigentlich verboten wurde. Aber das sah gut aus. Hoffentlich bleibt das auch so, damit ich Dienstag triumphierend grinsen kann.

Ein wenig verängstigt sehe ich jetzt schon dem nächsten Treffen entgegen, da wahrscheinlich viele da sein werden, die nun auch hier gelandet sind. Aber seid versichert, liebe Leute. Ich bin ein ganz Lieber und werde niemals irgendjemanden negativ erwähnen oder mich in irgendeiner Form lustig machen. Halt! Stimmt nicht. Doch, über einen mache ich mich lustig, und zwar schonungslos: Über mich, denn ich hab’s bisher noch nicht geschafft, mich selbst zu beleidigen.

So, und jetzt drückt alle die Daumen, dass Ra, Sol, Huitzilopochtli, Helios, Malina, Mitra oder wie auch immer die ganzen Sonnengötter heißen, morgen gut drauf sind, denn ich habe mir heute sauteure Laufschuhe gekauft. Und beim Kemptener Stadtlauf am 22. April werde ich die 5.000 Meter schaffen. Wie auch immer. Tot oder lebendig.

Berlin ist eine Sünde wert

Mein lieber Herr Gesangsverein!

Nur ganz kurz: Ich war in Berlin. Einen Tag. Und während der Gauckler sich auf seinen großen Tag vorbereitete, sündigte ich in einem fort. Ich habe es geschafft, an einem Tag 100 ProPoints zu konsumieren. Autobahnfrühstück mit Baguettebrötchen und Aufschnitt, mittags Berliner Currywurst mit Pommes-Schranke und’n Bier, abends ein Weizenbier auf dem „Walk Off The Earth“-Konzert und vorm Schlafengehen ein Besuch beim Italiener mit Tomatensalat, Pasta salmone ai funghi porcini, dazu der Brotkorb und ein halber Liter Weißwein. Ich bin nicht stolz. Morgen folgt die Rache der Waage. Aber ich war glücklich. Das ist doch auch mal was. Und was am wichtigsten ist: Es war alles im Rahmen. 48 PP Budget + 49 PP Wochenbonus + 3 verdiente Bonuspunkte. Ich liebe es, hin und wieder die WW-Philosophie misszuverstehen. Seit heute bin ich wieder brav.

Einen Reisebereicht mit Bilderlink gibt’s in meinem anderen Blog. Dalli klick!

Rumkugeln "Rumtatar"

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Fleischer statt Bäcker: Rumkugeln mal anders.

Was einem nach sechs Kilometern Regenjogging alles so einfällt. Da dies mein erster Ausflug in die Welt des Laufschritts war – mit Ausnahme zweier letztjähriger Runden um den Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir im New Yorker Central Park – war ich danach platt, fertig, kaputt, am Ende. Ungewöhnliche Gelüste streiften mir durchs Hirn. Ich hatte Hunger. Ich wollte Fleisch. Ich wollte Schnaps. Und mein Körper wollte Obst. So kam es, dass das folgende, an eine WW-Vorgabe angelehnte Rezept direkt aus meinem Hirn meine zitternden Hände steuerte. Das Foto täuscht – nix angebrannt!

Rumkugeln „Rumtatar“
(14 ProPoints)

– 250 gr. Tatar
– 1 EL Rum (in meinem Falle Appleton Estate)
– 1 rote Zwiebel
– 1 Knoblauchzehe
– 1 EL Rosinen
– 1 EL gehackte Mandeln
– 1 TL Block House „Zaubergewürz“
– Salz und Pfeffer

Alles ordentlich klein hacken (besonders den Rum) und zu einem Teig zusammenkneten, 10 Kugeln formen, diese 8 Minuten in der Pfanne mit 1 EL Olivenöl durchbraten, herausnehmen und warm stellen.

– 1 frische Mango (in kleine Stücke geschnitten)
– 1 TL Honig
– 2 EL Mangosaft
– 1 TL Garam Masala

Das alles in den Kugelsud geben, weich und duftig braten und auf einem Teller anrichten. Kugeln oben drauf und RUMTATAR!

Ein Stern für einen Schinken

Pata Negra

Der Pata Negra Schinken, auch Jamón Pata negra oder Jamón Ibérico genannt, ist ein Rohschinken aus der Region Extremadura in Spanien. Pata Negra Schinken ist eine Delikatesse und kann es sowohl in der Qualität als auch im Preis mit seinen italienischen Verwandten Prosciutto di Parma und San Daniele Schinken oder seinem spanischen Verwandten, dem Serranoschinken, aufnehmen.
(Quelle: http://www.netzwissen.com)

Na, tropft den werten Lesern und WW-Interessenten schon der Geifer vom Kinn? Mir nicht! Denn dieses Bild dient nicht (nur) der Appetitanregung. Es soll vielmehr verdeutlichen, wieviel Gewicht ich schon verloren habe. Denn heute gab’s für mich den zweiten Stern. Insgesamt habe ich nun sieben Kilo abgenommen. Und genau so viel wiegt der abgebildete Schinken. Das muss man sich mal vor Augen führen. Diese Vergleiche sind sehr motivierend. Geht auch ohne Bild: 28 Pakete Butter! Eigentlich wollte ich noch den aus unser aller Sportunterricht unvergessenen Medizinball anführen. Den gibt es nämlich auch in der 7-kg-Variante. Bekannt ist aber eher der 5-Kilo-Klops, und der war doch schon schwer genug, oder?

Und nicht, dass wieder jemand höhnt: Ich habe heute nicht gefastet, ich habe Unterwäsche getragen und ich bin die sechs Kilometer zum WW-Treffpunkt nicht hechelnd gelaufen. Ich kleidete mich heute morgen dem ach bittren Winter gemäß, verdrückte mittags ein halbes Hähnchen (Ja natürlich mitsamt krosser Epidermis, sonst ist es ja kein Hähnchen!) und kurvte mit dem Auto direkt vor die WW-Tür. Es geht also irgendwie.

Im Treffen ging es heute um Mythen. Dazu soll auch gehören, dass man abends lieber Proteine statt Kohlenhydrate zu sich nehmen soll. In der WW-Welt sei das Blödsinn. Man solle das vertilgen, was gefällt. Das hat mich etwas nachdenklich gemacht, denn auch ich war diesem vermeintlichen Mythos schon länger auf der Spur. Aber mein Name ist nicht Udo Pollmer und auch nicht Hase. Also nehme ich das jetzt mal als gegeben hin. Heute abend gab’s einen Berg Reis mit Ragout Fin. So.

Hauptsache, es geht mir gut, und das geht es. Zum Abschluss noch etwas, das auch sieben Kilo wiegt:

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